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Barrierefreiheit im Einklang mit dem Erhalt von Pflasterstraßen

22.11.2009

Aber wie sieht die tägliche Praxis aus? Es gibt da noch andere Hindernisse ...


Nach dem bekundeten Willen der Stadt Potsdam sollen die Straßenquerungen für behinderte Bürger nach den Richtlinien des Barcelona-Vertrags auch in unserer Stadt verändert werden.

Für viele Stadtteile fehlen hier zurzeit jedoch noch die finanziellen Mittel, um das, was gewollt ist, umzusetzen.

Im Gegenzug gibt es bereits viele Straßenquerungen, welche nach den geforderten Richtlinien im Rahmen von Sanierungsmaßnahmen in Babelsberg entstanden sind.

Mit großem finanziellem Aufwand wurden die geforderten Übergänge gebaut. Jetzt sind parkende PKWs jedoch ein ständiges Hindernis.

Rollstuhlfahrer, Rollator nutzende Bürger und auch Mütter und Väter mit Kinderwagen würden jetzt gern den Fortschritt dieser Baumaßnahmen nutzen, leider haben sie keine Chance, die Straße von einem Fußweg zum anderen zu erreichen.

Die vielen parkenden PKWs sind aus dem Grund ein allgegenwärtiges Hindernis, weil die Fahrer noch nicht einmal so viel Platz für die Rollstuhlfahrer, Eltern mit Kinderwagen oder Fußgänger lassen, dass diese irgendwie zwischen den Fahrzeugen durchkommen könnten.

Hier muss das zuständige Ordnungsamt seiner Pflicht nachkommen und dem ständigen Verstoß gegen die StVO entgegentreten.

Wenn behindertengerechte Übergänge vorhanden sind, dann muss eine Nutzung gewährleistet werden.

Die Potsdamer Fraktion Bürgerbündnis stellt sich vor:

Das Bürgerbündnis Potsdam vertritt seit über 20 Jahren in der Kommunalpolitik die Anliegen von Menschen, denen Potsdam am Herzen liegt. Ohne Parteizwang, ohne Lobbyismus - dafür mit Sachverstand und Leidenschaft für die Interessen der Bürger unserer Stadt.