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Fünf Millionen Euro gegen Parkeintritt

09.11.2017

Potsdam will weiter an Schlösserstiftung zahlen


Potsdam wird voraussichtlich auch nach 2018 jährlich eine Million Euro für die Pflege des Welterbeparks Sanssouci an die Schlösserstiftung zahlen. Die Stadtverordneten stimmten am Mittwoch diesem Vorschlag von Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) zu. Demnach will die Stadt mit den Trägern der Stiftung dem Bund, Brandenburg und Berlin über einen kostenlosen Parkzutritt auch ohne städtische Zahlungen verhandeln. Sollte dies nicht möglich sein, will die Stadt weiter zahlen. Gegenstimmen kamen aus den Fraktionen von Grünen, Bürgerbündnis/FDP und von Die Andere. Wolfhard Kirsch (Bürgerbündnis) erklärte die Zahlung an die Stiftung zum „wahren Zwangseintritt": "Jeder vom Baby bis zum Greis soll 5,71 Euro zahlen, egal ob er hingeht oder nicht. Und die Touristen zahlen nichts."
Wie berichtet hatte Jakobs zuletzt eingeräumt, dass die Verhandlungsposition der Stadt durchsichtig sei. Allerdings ist es erklärtes Ziel der Stadt, einen Pflichteintritt für den Park Sanssouci zu verhindern. Nebeneffekt: Sollte Potsdam die Überweisungen an die Stiftung fortsetzen,wird für diesen Zeitraum auch der von der stadteigenen Pro Potsdam bewirtschaftete Volkspark wieder kostenlos sein. Das wurde auf Initiative von SPD und CDU/ANW am Mittwoch beschlossen.

 

 Quelle: Potsdamer Neueste Nachrichten vom 09.11.2017

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