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Grün für Golm gefordert

13.12.2018

Ortsvorsteherin will Masterplan mit ökologischem Schwerpunkt


GoIm. Mit „grünen Freiräumen, grüner Architektur und grüner Mobilität" wollen Golms Ortsvorsteherin Saskia Ludwig (CDU) und Sylvia Frenzel (Bürgerbündnis) den wachsenden Ortsteil auf die Zukunft vorbereiten. Gemeinsam haben sie einen Antrag auf einen „Masterplan Grün Golm" in den Ortsbeirat eingebracht, der heute erstmals beraten werden soll. „Golm erfährt eine komplexe Wandlung von einem ländlichen Wohnort zu einem urbanen Raum der Wissenschaft und Technologie', heißt es im Antrag. Tatsächlich hat sich die Einwohnerzahl seit 1991 von rund 1100 auf über 3000 fast verdreifacht. „Es wird so viel gebaut und versiegelt, ohne dass es genügend ökologischen Ausgleich gibt", sagt Sylvia Frenzel. Gemeinsam mit Ludwig fordert sie, das die Flächen zu beiden Seiten der Bahnlinie, im Wissenschaftspark und der Universität, die mittlerweile den Ortskern bilden, auch durch eine grüne Infrastruktur verbunden werden, um die „Fragmentierung des Ortes" zu heilen. „Golm darf nicht zu einem Pendlerort werden. Neben den tausenden Wissenschaftlern und Studenten leben immer mehr Menschen hier und die benötigen Freiräume und Parks", sagt Frenzel. Als Wissenschaftsstandort schweben ihr und Ludwig für Golm innovative Lösungen vor. So sollen begrünte Fassaden und Dächer, naturnahe Sportangebote und auch ökologische Verkehrsmittel wie E-Bikes und Lastenräder verstärkt eingeplant werden. Insbesondere die Wissenschaftsarchitektur müsse nachhaltiger werden, fordert Frenzel. Mit einem zweiten Antrag wollen Ludwig und Frenzel sicherstellen, dass die Stadt sich um Fördermittel des bundesweiten Pilotprojekts „Klimaschutz durch Radverkehr" bemüht. Insbesondere als wachsender Wissenschaftsstand und Wohnort ist Golm als Modellquartier für Klimaschutz durch Radverkehr prädestiniert", so Ludwig. 

Quelle: Märkische Allgemein Zeitung vom 12.12.2018

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