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Lärmbelastung in Neu Fahrland durch Krampnitzbebauung

03.09.2020

kleine Anfrage


Vor der Erstellung von Bebauungsplänen für das Krampnitzareal sollten im Rahmen des Zielabweichungsverfahrens zur Genehmigung der Abweichung von den Zielen der Landesplanung diverse Auflagen erfüllt werden. So wurde unter anderem gefordert, dass eine detaillierte Prognoseuntersuchung über die Luftschadstoff- und Lärmauswirkungen erfolgen solle.

 

Ich frage den Oberbürgermeister:

 

  1. Wann wurde die Prognoseuntersuchung über Lärmauswirkungen infolge der Bebauung von Krampnitz durchgeführt?
  2. Wann wurde die Prognoseuntersuchung über Lärmauswirkungen der Öffentlichkeit oder den Stadtverordneten zur Einsichtnahme zur Verfügung gestellt?
  3. Bereits jetzt sind einige Abschnitte entlang der B2 von Lärmauswirkungen betroffen, die die Werte, ab denen gesundheitliche Schäden zu erwarten sind, überschreiten.
    Mit welcher zusätzlicher Lärmentwicklung muss infolge der Bebauung von Krampnitz insbesondere im Bereich der „Insel Neu Fahrland“ gerechnet werden durch die zu erwartende Zunahme des PKW- und LKW-Verkehrs
    a)    bis einschließlich Entwicklungsstufe 2, d.h. wenn circa 5000 Einwohner in Krampnitz leben werden, die Straßenbahnverbindung aber noch nicht realisiert wurde ?
    b)    nach Fertigstellung von Entwicklungsstufe 3, d.h., wenn circa 10.000 Bewohner in Krampnitz wohnen werden und die  Tramlinie bis Krampnitz realisiert ist.

Dr. Carmen Klockow

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