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Lob für Kirchsteigfeld-Pläne

28.02.2019

Für Großvorhaben zeichnet sich eine Mehrheit ab


KIRCHSTEIGFELD Für die Pläne für ein neues Gewerbe und Wohngebiet am Rande des Kirchsteigfelds zeichnet sich im Stadtparlament eine Mehrheit ab allerdings gibt es noch Abstimmungsbedarf im Detail. Das zeigte sich am Dienstagabend im Bauausschuss, in dem eine Abstimmung über das Großvorhaben auf einer lange ungenutzten Brache zwischen Kirchsteigfeld und Autobahn 115 zunächst verschoben wurde. Gleichwohl lobten Vertreter von SPD, CDU/ANW und Bürgerbündnis grundsätzlich die Richtung der Pläne, die auch die Linken unterstützen. Wie berichtet wollen die Entwickler rund 120 000 Quadratmeter Gewerbeflächen und 70 000 Quadratmeter für Wohnungen und andere soziale Nutzungen wie eine Kita schaffen. Da einst vor Ort nur Gewerbe geplant war und nun noch Wohnungen dazukommen sollen, sollen die Büroflächen in Gebäude mit zum Teil bis zu 16 Etagen kommen. Zudem will man die Investoren, etwa das Unternehmen Egenter und Czischka, zum Bau einer Autobahnanbindung verpflichten. Ferner sollen über das Baulandmodell weitere Sozialwohnungen und eine finanzielle Beteiligung der Investoren an den Kosten für die Infrastruktur erreicht werden. In der Diskussion lobte etwa SPD-Fraktionschef Pete Heuer den „guten Kompromiss". Wolfhard Kirsch vom Bürgerbündnis sagte: „Das kann man dort machen." Auch Wilfried Naumann meldete sich zu Wort, sachkundiger Einwohner für die Potsdamer Demokraten. Er hatte 2010 eine Bürgerinitiative gegen die damaligen Pläne für die Brache angeführt, wo noch ein riesiges Einkaufszentrum mit Möbelmärkten und einem Sportdiscounter geplant war, was dann aber an Anwohnerprotesten scheiterte. Naumann sagte, die unter neuen Eigentümern entwickelten Pläne seien der bessere Weg für das Kirchsteigfeld: „Endlich gibt es einen Fortschritt." Die Anwohner vor Ort seien dafür bilanzierte Naumann. HK

 

Quelle: Potsdamer Neueste Nachrichten vom 28.02.2019

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