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Lösung für Krampnitz gefordert

06.11.2019

Schubert soll Konzept für Anbindung vorlegen


KRAMPNITZ Eintragfähiges Verkehrskonzept für das geplante Viertel Krampnitz: Das fordern die Stadtverordneten von Oberbürgermeister Mike Schubert(SPD). Entsprechende Beschlüsse sind jetzt im Bau und Verkehrsausschuss gefallen. Demnach soll Schubert speziell mit den Umlandgemeinden sprechen und detailliertere Untersuchungen als bisher veranlassen. So soll es auch um das Szenario gehen, dass sich die geplante Tramverbindung noch weiter verschiebt. Den Anlass für die Forderungen hat das Bürgerbündnis geliefert mit einem weitergehenderen Antrag, dass sämtliche Änderungen für die Bebauungspläne vorerst auf Eis gelegt werden, bis das Verkehrskonzept steht. Doch ein derart radikales Vorgehen gegen das von Kritikern erwartete Verkehrschaos vor Ort erwies sich in den Ausschüssen als nicht mehrheitsfähig. Die Bauverwaltung argumentierte zudem, man arbeite schon an den Verkehrskonzepten und sei auch für den Bau der nötigen weiteren Infrastruktur, etwa Kitas oder Schulen, auf einen Fortgang aller Planungsprozesse angewiesen. Wie berichtet sollen auf dem ehemaligen Kasernengelände in Krampnitz einmal bis zu 10 000 Menschen leben, geplant ist ein möglichst autoarmes Vorzeigeviertel. Jedoch war dieses Jahr bekannt geworden, dass die geplante Tramanbindung nicht wie erhofft bis 2025 fertig wird, sondern erst einige Jahre später. Daraufhin hatte die Stadt angekündigt, ihren Wohnanteil der Entwicklung vor Ort zunächst drosseln zu wollen. 

Quelle: Potsdamer Neueste Nachrichten vom 02.11.2019

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