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Negativzinsen auf städtische Einlagen

12.12.2017

Kleine Anfrage


Fragesteller/in: Stadtverordneter Kirsch

In Beantwortung o. g. Drucksache teile ich Ihnen Folgendes mit:

 

1. Betrifft dies auch die LHP als Mitglied des Zweckverbändes für die MBS (Träger der MBS)?

Seit dem 01.10.2017 erhebt die Mittelbrandenburgische Sparkasse auch von der Landeshauptstadt Potsdam Verwahrentgelte. 

 

2. Wenn ja, wie hoch ist das Verwahrentgelt in %? Mit welchem Betrag an Verwahrentgelt rechnet die Verwaltung für das gesamte Jahr 2017 seit Einführung der Negativzinsen.

Die Höhe des Verwahrentgeltes beträgt 0,4 Prozentpunkte ab Überschreitung eines gewährten Freibetrages. Zum jetzigen Zeitpunkt geht die Stadtkasse davon aus, dass die Aufwendungen für Verwahrentgelte die Summe von 500 € im Jahr 2017 nicht übersteigen.

 

3. Hat die LHP auch liquide Mittel bei anderen Kreditinstituten angelegt? Nehmen diese auch Verwahrentgelte?

4. Wenn ja, in welcher Höhe prozentual und mit welcher Belastung rechnet die Verwaltung für 2017 seit Einführung der Negativzinsen.

Die Landeshauptstadt Potsdam hat liquide Mittel auch bei anderen Banken angelegt. Aus diesen Geldanlagen können noch Zinserträge erwirtschaftet werden, oder sie dienen der kurzfristigen zinslosen Anlage im Rahmen von dort gewährten Freibeträgen. Verwahrentgelte fallen deshalb nicht an.

Die Potsdamer Fraktion Bürgerbündnis stellt sich vor:

Das Bürgerbündnis Potsdam vertritt seit über 20 Jahren in der Kommunalpolitik die Anliegen von Menschen, denen Potsdam am Herzen liegt. Ohne Parteizwang, ohne Lobbyismus - dafür mit Sachverstand und Leidenschaft für die Interessen der Bürger unserer Stadt.