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Rückblick: Podiumsdiskussion Kreiselternrat am 11.4.19

03.05.2019

Teilnehmer für das Bürgerbündnis war Herr Christian Rindfleisch, dessen wesentliche Aussagen hier zusammengefasst sind.


1.    Wie soll es mit der Schulsozialarbeit weitergehen, wenn alle interessierten Schulen einen Schulsozialarbeiter/eine Schulsozialarbeiter erhalten haben? Wie stehen Sie zur Frage des Umgangs mit Schulen, die Schulsozialarbeit an ihren Schulen ablehnen - Stichwort Freiwilligkeit/Pflicht?

 

  • Jede Schule sollte einen Sozialarbeiter haben, da dieser nicht nur Problemlöser, sondern auch für Schüler eine Anlaufstelle ist, um diese  über verschiedene sinnvolle Angebote zu informieren.
  • Entscheidung über Anforderung eines Sozialarbeiters sollte bei der Schulkonferenz liegen, eine Pflicht sollte nicht bestehen. Eventuell nicht ausgenutzte Stellen sollten lieber den Schulen überlassen werden  die mehr als einen Sozialarbeiter aufgrund ihrer Größe oder Konzeptes wünschen. 
  • auch die Schulen in freier Trägerschaft müssen in die Versorgung mit Sozialarbeitern eingebunden werden, denn sie beschulen ca. 20% der Schüler in Potsdam.

 

 

2. Welche Schulform würden Sie in Krampnitz begrüßen und warum? Stichwort Planungsverfahren und Umsetzung von Schulneubauten: Wo sehen Sie noch Optimierungsmöglichkeiten?

 

  • Z.Zt. noch keine konkrete Festlegung welche Schulform in Krampnitz erforderlich ist, da man noch nicht weiß, wie sich die Bevölkerung zusammen setzten wird. Da Gesamtschulen sich in der Nähe von Krampnitz befinden, erscheint z.Zt. die Errichtung eines Gymnasiums neben den geplanten Grundschulen als sinnvoll.
  • Planungsverfahren: Da die Schulen nicht ohne Kreditaufnahme gebaut werden können, muss man sich leider an die veralteten Vorgaben des Landes halten .Bei Neubauten sollten unbedingt auch andere zukünftige Nutzungsmöglichkeiten in Betracht gezogen werden
  • Optimierungsmöglichkeiten: Was kann neben einer Schule-außer Sportplätzen- noch als weitere ergänzende Gemeinschaftseinrichtungen angesiedelt werden?

 

 

3. Stichwort Beschaffung, Wartung und Support von schulischer IT: Welche Antworten haben Sie auf die zukünftig steigenden Bedarfe beim Roll Out neuer Technik und den wachsenden Anforderungen an Wartung & Support? Woher nehmen Sie die dafür notwenigen materiellen und vor allem personellen Kapazitäten oder wollen Sie andere Wege als bisher gehen? Und wie stellen Sie sich zukünftige Beschaffungsverfahren vor?

 

  • Jede Schule sollte eine Grundausstattung an neuer Technik erhalten. Zusätzliche Bedarfe sollten nur aufgrund des speziellen pädagogischen Konzeptes der Schule und aufgrund einer begründeten Anforderung der Schule gedeckt werden. Generell sind notwendige Voraussetzungen wie schneller Internetzugang(Glasfaser) zu schaffen
  • Offene Stellen im IT-Bereich schnell besetzen – auch durch differenzierte Ansprache von möglichen Bewerbern- und für die Mitarbeiter der Verwaltung generell Anreize schaffen wie  stadteigener Kindergarten, steuerfreie Leistungen neben dem Gehalt, E-Bikes etc, sofern Tarif-und Steuerrecht dies erlauben.

 

 

 

Die Potsdamer Fraktion Bürgerbündnis stellt sich vor:

Das Bürgerbündnis Potsdam vertritt seit über 20 Jahren in der Kommunalpolitik die Anliegen von Menschen, denen Potsdam am Herzen liegt. Ohne Parteizwang, ohne Lobbyismus - dafür mit Sachverstand und Leidenschaft für die Interessen der Bürger unserer Stadt.