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Senioren kritisieren Busänderung im Norden

14.07.2017

Anwohnerbrief an Verkehrsbetrieb und Stadtverwaltung


Neu Fahrland. In den nördlichen Potsdamer Ortsteilen gibt es vor allem von älteren Menschen Beschwerden über den neuen Fahrplan ab 10. Dezember. „Die Begeisterung über die geplanten Veränderungen im ÖPNV hält sich in Neu Fahrland in Grenzen" , sagt Ortsvorsteherin Carmen Klockow (Bürgerbündnis). Für ältere Bewohner sei es unbequem, künftig vom Bus auf die Tram umsteigen zu müssen, um Richtung Hauptbahnhof zu kommen, weil der Bus 638 nur noch für Schulkinder dieses Ziel ansteuert. „Da es in Neu Fahrland keine Einkaufsmöglichkeiten gibt, fahren viele Rentner mit dem 638er von Neu Fahrland zu den ,Roten Kasernen' einkaufen" , schreibt ein Anwohner an den Geschäftsführer des Verkehrsbetriebs (ViP), Oliver Glaser, und den Bereichsleiter für Verkehrsentwicklung der Stadt, Norman Niehoff. Die beiden hatten am Montagabend die Fahrplanänderungen vorgestellt, die sich durch die Tramverlängerung zum Campus Jungfernsee ergeben. „In Zukunft sollen die Rentner dann mit ihrem Rolly oder Trolley umsteigen. Mütter mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrer sind bestimmt auch begeistert", heißt es in dem Schreiben weiter. Anwohner, die bis jetzt eine ViP Jahreskarte hätten, würden diese ab Dezember kündigen und im Auto einkaufen fahren. Sie glaube nicht, dass die Tramverlängerung dazu führe, dass der Autoverkehr im Norden abnimmt, sagt auch Carmen Klockow. Am 24. Juli, bei der nächsten Sitzung der Ortsvorsteher mit Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD), werde die Fahrplanänderung sicher noch einmal zur Sprache kommen. mak

 

 Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung vom 14.07.2017

 

 

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