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Priorität für Verkehrskonzept

17.07.2019

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Änderungen der Flächennutzungspläne für Krampnitz und sämtliche Bebauungspläne für das Krampnitzareal sollen solange zurückgestellt werden bis ein tragfähiges Verkehrskonzept  für die Region erstellt wurde. Außerdem soll ergänzend durchgeführt werden:

  • Verkehrsauswirkungsanalyse
  • Ein belastbares Konzept für die individuelle und öffentliche Verkehrsanbindung im Raum Potsdam- Berlin-Spandau
  • Sowie eine detaillierte Prognoseuntersuchung über Luftschadstoff- und Lärmauswirkungen auf der Basis eines Bevölkerungszuwachses von 10.000 statt der bisher im Bericht vom Juni 2015 zugrunde gelegten 3.800 Einwohner

Begründung:

Das Landesplanungsministerium hat in seinem Bescheid vom April 2013 seine Zustimmung für eine Abweichung von den Zielen der Landesplanungen davon abhängig gemacht, dass eine Verkehrsauswirkungsanalyse, ein belastbares Konzept für die individuelle und öffentliche Verkehrsanbindung im Raum Potsdam- Berlin-Spandau, sowie eine detaillierte Prognoseuntersuchung über Luftschadstoff- und Lärmauswirkungen erarbeitet wird. Diese erfolgte zwar im Juni 2015, jedoch auf der Basis, dass bei vollständiger Entwicklung insgesamt 3.800 Einwohner in Krampnitz leben sollen.

Inzwischen ist aber geplant, dass 10.000 Einwohner Krampnitz besiedeln sollen. Ein hieran angepasstes Verkehrskonzept fehlt bisher.

Um ein Verkehrschaos in der Region zu vermeiden, muss, bevor weitere Planungen hinsichtlich Bebauung und Flächennutzungsänderung des Areals erfolgen, zwingend ein tragfähiges Gesamtverkehrskonzept für die Region erarbeitet und in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden.

Die Potsdamer Fraktion Bürgerbündnis stellt sich vor:

Das Bürgerbündnis Potsdam vertritt seit über 20 Jahren in der Kommunalpolitik die Anliegen von Menschen, denen Potsdam am Herzen liegt. Ohne Parteizwang, ohne Lobbyismus - dafür mit Sachverstand und Leidenschaft für die Interessen der Bürger unserer Stadt.