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Rückblick: Podiumsdiskussion im Autonomen Frauenzentrum Potsdam

23.05.2019

In den Räumen des Autonomen Frauenzentrums in der Schiffbauergasse trafen sich am Dienstag, 07.05.2019 zur Podiumsdiskussion, Vertreterinnen und ein Quotenmann aus der Potsdamer Kommunalpolitik zum Austausch über die Ziele zu Frauenthemen in der nächsten Le­gis­la­tur­pe­ri­o­de.

Auf dem Podium:
Janny Armbruster, Bündnis 90/Die Grünen
Mary Cornelia Baßler, Bürgerbündnis
Ute Grimm, DIE aNDERE
Dr. Anja Günther, Die Linke
Irene Kirchner, SPD
Dr. Regina Ryssel, CDU
Alexander Wietschel, Die Partei

Das Bürgerbündnis konnte mit der längsten Tradition für die Arbeit zu Fragen "Pro Frau" in Potsdam punkten. Unsere Kandidatin Frau Mary Cornelia Baßler hat bereits die Anfänge der Frauenbewegung in Potsdam mit begleitet und das erste Konzept für das Mädchenprojekt "Zimtzicken" mit zwei weiteren Frauen geschrieben. Wie in diesem Konzept nicht ohne Grund festgehalten, geht es auch hier um die wirtschaftliche Stabilisierung dieser wertvollen Arbeit. Frau Baßler wird sich, unabhängig von dem Ergebnis der Kommunalwahl weiterhin für die Mädchen stark machen.

Unsere Forderung für Mädchen ist, ein gezieltes Projekt in Anlehnung an die bewährten Schülerfirmen auch für Mädchen zu entwickeln und aufzubauen.

Wir fordern die Weiterführung und Unterstützung des Projektes: "Neue Väter hat das Land". Nur über diesen Weg gelingt langfristig die Gleichbehandlung von Vätern und Müttern und somit von Frauen in verantwortlicher Position, trotz Familienplanung und -leben.

Das diskutierte und gewünschte Thema: Religionsausübung für Frauen aller Glaubensrichtungen so auch für Muslime ist für das Bürgerbündnis im Konsens mit der Runde, ein Thema, das zeitnah Beachtung finden muss und eines der ersten Themen einer Parlamentarischen Frauenrunde sein wird.

Die bekannte Wohnungsnot in Potsdam braucht neue Konzepte. Frau Baßler steht für einen Bürgerdialog noch in 2019 auf dem neue Wege für Potsdam gefunden werden müssen. Hier sollten die Erfahrungen anderer vergleichbarer Städte genutzt werden und kreative neue Wege gefunden werden. Auf jeden Fall ist die Stiftung PSG neben den Wohnungsgesellschaften ein fester Partner für dieses Projekt.

Das Bürgerbündnis konnte für die Wahlkreise 19 Frauen von insgesamt 49 Kandidaten aufstellen. Auch wenn sich noch immer die Männer stärker auf den Plätzen eins und zwei zu Hause fühlen, geht Frau Baßler davon aus, dass in der nächsten Stadtverordnetenversammlung der Anteil der Frauen noch weiter wachsen wird. Sie wollen und können Verantwortung übernehmen, dafür muss man aber auch an Familienfreundliche Sitzungszeiten denken. Hierfür wird sich Frau Baßler einsetzten. "Es kann nicht sein, dass die Bereitschaft zur Mitarbeit an der Kita - Öffnungszeit scheitert."

"Potsdam ist Familienfreundlich!" aber in der Vergabe der Wohnung noch nicht ausreichend für die Thematik "Alleinerziehender". Frau Baßler geht in Ihrer Forderung noch einen Schritt weiter und sie fordert:

  1. Unterstützung der Familien, die nach der Trennung das sogenannte "Netzmodell" praktizieren.
  2. Wohnraum für das Elternteil, das gerade nicht die Betreuung der Kinder realisiert.
  3. Wohngeld für diese Elternpaare, wenn Notwendigkeit besteht.
  4. Stärkung der Initiative zur steuerlichen Ausrichtung Geschiedener, die sich dem Netzmodell der Kinderbetreuung widmen.

Frau Baßler steht für die Weiterführung der Fachbereichs übergreifenden und kooperativen Zusammenarbeit für die Unterstützung von Frauen in der Gründung für ihre eigene wirtschaftliche Selbstständigkeit bzw. nach Familienbedingter Pause. Dies soll ein fester Bestandteil der Lebensqualität der Stadt Potsdam werden.

Die Potsdamer Fraktion Bürgerbündnis stellt sich vor:

Das Bürgerbündnis Potsdam vertritt seit über 20 Jahren in der Kommunalpolitik die Anliegen von Menschen, denen Potsdam am Herzen liegt. Ohne Parteizwang, ohne Lobbyismus - dafür mit Sachverstand und Leidenschaft für die Interessen der Bürger unserer Stadt.